
Kampf um die Pusher Street: HBO-Doku über Christiania
Dokumentarserie beleuchtet das geschlossene Drogenmarkt-Kapitel Dänemarks
Quick Facts
HBO Max zeigt die Geschichte eines berüchtigten Drogenmarkts
HBO Max hat die Dokumentarserie 'Gang War: Pusher Street' veröffentlicht, die die ungefilterte Geschichte eines der berüchtigtsten Orte Dänemarks erzählt. Die Serie dokumentiert den Aufstieg und Fall der Pusher Street in Freetown Christiania, die über Jahrzehnte hinweg das Epizentrum des Drogenhandel in Dänemark war.
Die Pusher Street befand sich im alternativen Stadtteil Freetown Christiania in Kopenhagen, einer autonomen Gemeinde, die 1971 gegründet wurde. Was als soziales Experiment begann, entwickelte sich zu einem der offensten Drogenmärkte Europas, der sowohl politische Debatten als auch gesellschaftliche Besorgnis auslöste.
Das Ende einer Ära: Schließung 2024
Die Dokumentarserie behandelt die Konflikte und Ereignisse rund um die Straße, einschließlich ihrer Schließung im Jahr 2024. Nach Jahrzehnten als offener Drogenmarkt markiert diese Schließung das Ende eines umstrittenen Kapitels der dänischen Geschichte.
Die Serie beleuchtet die komplexen Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Banden, die Rolle der Behörden und die Auswirkungen auf die Gemeinschaft von Christiania selbst. Der internationale Titel 'Gang War: Pusher Street' unterstreicht den gewalttätigen Charakter der Auseinandersetzungen um die Kontrolle über diesen lukrativen illegalen Markt.
Streaming und museale Ausstellung
Die Dokumentarserie ist auf HBO Max und dem HBO Max Amazon Channel verfügbar und ermöglicht es Zuschauern im deutschsprachigen Raum, die Geschichte dieser einzigartigen kriminellen Struktur zu verfolgen.


