
Feuerwehrmann tötete schwangere Freundin und legte Brand
Matthew Plote täuschte Hausbrand vor, um Mord an Melissa Lamesch zu vertuschen
Quick Facts
Am 25. November 2020 wurde die 27-jährige Melissa Lamesch tot in einem brennenden Haus in Mt. Morris, Illinois, aufgefunden. Die junge Frau war im neunten Monat schwanger – einen Tag vor Thanksgiving starb sie gemeinsam mit ihrem ungeborenen Kind. Was zunächst wie ein tragischer Unfall aussah, entpuppte sich als kaltblütiger Mord.
Der Täter war Matthew Plote, ein 33-jähriger Feuerwehrmann und Rettungssanitäter, der gleichzeitig der Vater des ungeborenen Kindes war. Die beiden hatten sich sieben Jahre zuvor während ihrer College-Zeit kennengelernt und seitdem eine lockere Beziehung geführt. Plote wurde angeklagt, seine Freundin ermordet und anschließend das Haus in Brand gesteckt zu haben, um die Tat zu verschleiern.
Die Autopsie brachte die Wahrheit ans Licht
Das entscheidende Beweisstück lieferte die Obduktion von Melissa Lamesch. Die Gerichtsmediziner fanden weder Ruß in ihren Lungen noch erhöhte Kohlenmonoxidwerte – beides wären typische Anzeichen dafür, dass sie während des Brandes noch gelebt hätte. Stattdessen wiesen die Untersuchungen eindeutige Strangulationsspuren auf.
Die Schlussfolgerung der Ermittler war eindeutig: Melissa Lamesch war bereits tot, bevor die Flammen das Haus erfassten. Der Brand war nachträglich gelegt worden, um den Mord zu vertuschen.
Brandstiftung sollte das Verbrechen verschleiern
Die forensischen Untersuchungen am Brandort erhärteten den Verdacht. Die Experten konnten keine elektrischen Defekte im Haus feststellen, die einen Brand hätten auslösen können. Sowohl der Ofen als auch der Herd waren ausgeschaltet. Die Brandermittler kamen zu dem eindeutigen Ergebnis: Es handelte sich um Brandstiftung – ein vorsätzlich gelegtes Feuer, um ein Verbrechen zu verbergen.


