
Kalter Fall um die Tochter eines Serienkillers gelöst
US-Ermittlerin Sheryl McCollum veröffentlicht am 12. Mai 2026 ein Buch über einen der rätselhaftesten Cold Cases aus Georgia – mit falsch identifiziertem Schädel und einer erschütternden Familienverbindung
Quick Facts
Sheryl 'Mac' McCollum, amerikanische Kriminalermittlerin und Gastgeberin des Podcasts Zone 7, veröffentlicht am 12. Mai 2026 das Buch Swans Don't Swim in a Sewer: Solving the Cold Case of the Flint River Killer's Daughter — eine dokumentarische Aufarbeitung eines der komplexesten und erschütterndsten Cold Cases aus dem US-Bundesstaat Georgia. Im Mittelpunkt steht die Tochter eines Serienkillers, deren Schicksal jahrelang ungeklärt blieb, sowie ein Schädel, der von den Behörden über lange Zeit falsch identifiziert worden war.
Das Lebenswerk einer Ermittlerin
McCollum, im Fachjargon schlicht 'Mac' genannt, ist keine typische True-Crime-Autorin. Sie ist ausgebildete Kriminalermittlerin und hat über Jahrzehnte hinweg an ungeklärten Fällen gearbeitet — sowohl beruflich als auch ehrenamtlich. Ihr Podcast Zone 7 hat eine treue Hörerschaft aufgebaut, die ihrer methodischen Herangehensweise an Cold Cases folgt: Fälle, die vom System zu den Akten gelegt, vergessen oder fehlerhaft behandelt wurden.
In den Podcast-Folgen zum Flint-River-Killer-Fall beschreibt McCollum, wie die ursprüngliche Ermittlung von schwerwiegenden Fehlern geprägt war — allen voran die Falschidentifizierung des Schädels, die dazu führte, dass die wahre Identität des Opfers jahrelang im Verborgenen blieb. Genau dieser Typ von Systemversagen motivierte McCollum dazu, tiefer zu graben und den Fall schließlich zu lösen.


