
Türkischer Serienmörder mit pathologischem Frauenhass
Ulvi Kulac gehört zu den gefürchtetsten Serienmördern der türkischen Kriminalgeschichte. In den 1980er und 1990er Jahren ermordete er mindestens fünf bis acht Frauen in Istanbul.
Quick Facts
Wer ist Ulvi Kulac?
Ulvi Kulac zählt zu den dunkelsten Kapiteln der türkischen Kriminalgeschichte. Als Serienmörder, der mit pathologischem Hass gegen Frauen handelte, hinterließ er in Istanbul eine Spur der Angst und des Terrors. Seine Verbrechen in den 1980er und 1990er Jahren offenbarten nicht nur die Brutalität eines einzelnen Täters, sondern auch Lücken in der damaligen türkischen Ermittlungsarbeit und im Opferschutz.
Die frühen Jahre und psychologisches Profil
Über Kulacs Kindheit und Familie ist wenig öffentlich bekannt, doch Kriminalpsychologen, die den Fall analysierten, deuten auf ein stark gestörtes Verhältnis zu Frauen hin. Sein Hass war nicht ziellos, sondern richtete sich systematisch gegen Frauen, die er oft als Sexarbeiterinnen oder sozial marginalisiert wahrnahm. Diese Auswahl der Opfer war charakteristisch für einen Täter mit misogyn motivierter Gewalt, wie sie in Serienmörder-Profilen häufig dokumentiert ist.
Kulac war intelligent genug, um seine Taten lange Zeit zu verschleiern, zeigte aber auch klassische Merkmale eines desorganisierten Täters mit spontanen, impulsiven Gewalteruptionen. Seine Verhaftungen führten nicht unmittelbar zu Verurteilungen wegen aller Taten, da Beweisverlust und unzureichende Ermittlungsmethoden ein Problem darstellten.
Die Opfer und Tatmuster
Die bekannten Opfer von Ulvi Kulac waren überwiegend Frauen aus Istanbuls Untergrund-Szene. Er wählte Opfer aus, die als besonders verletzlich galten – Frauen ohne starke soziale Netzwerke, deren Verschwinden nicht sofort bemerkt oder ernst genommen wurde. Diese Opfer-Selektion ist typisch für Räuber und Serienmörder, die gezielt nach leicht zugänglichen und wenig geschützten Zielpersonen suchen.


