
Wie der Halloween-Mord an einer 15-Jährigen zur größten Kriminalskandale der USA wurde
In der Nacht zum 31. Oktober 1975 wurde die 15-jährige Martha Moxley in Greenwich, Connecticut ermordet. Der Fall entwickelte sich zum Skandal, weil er die Kennedy-Familie involvierte.
Quick Facts
Am 31. Oktober 1975 wurde die 15-jährige Martha Elizabeth Moxley tot im exklusiven Belle Haven-Viertel von Greenwich, Connecticut aufgefunden. Ihr Mord sollte zu einem der aufsehenerregendsten Cold Cases der amerikanischen Kriminalgeschichte werden – nicht zuletzt wegen der Verbindung zur berühmten Kennedy-Familie.
Die Teenagerin war in der Halloween-Nacht, auch als "Mischief Night" bekannt, verschwunden. Gegen Mittag des folgenden Tages entdeckte man ihre Leiche unter einem Baum auf dem Grundstück ihrer Familie. Die Ermittlungen ergaben: Martha war mit stumpfer Gewalt durch einen Golfschläger niedergeschlagen und anschließend mit dem abgebrochenen Schaft des Schlägers erstochen worden.
Der letzte Abend
Zuletzt war Martha lebend beim Haus der Familie Skakel auf der anderen Straßenseite ihres Elternhauses gesehen worden. Sie hatte sich dort mit dem 17-jährigen Thomas Skakel und seinem Bruder Michael aufgehalten, bevor sie verschwand. Diese scheinbar harmlose Information sollte später zur Grundlage einer jahrzehntelangen Ermittlung werden.
Die Skakel-Brüder stammten aus wohlhabenden Verhältnissen – doch das war nicht der einzige Grund, warum der Fall nationale und internationale Aufmerksamkeit erregte.
Die Kennedy-Verbindung
Der Mord an Martha Moxley wäre womöglich ein weiterer tragischer, aber lokaler Mordfall geblieben, hätte es nicht eine explosive familiäre Verbindung gegeben: Die Skakel-Familie war verwandt mit Ethel Skakel Kennedy, der Witwe von Senator Robert F. Kennedy.


