
23-jährige Irin wurde 1976 von englischen Straftätern getötet – doch erst 47 Jahre später entdeckte die Familie einen schockierenden Justizfehler
Elizabeth Plunkett aus Dublin wurde im August 1976 von den Engländern John Shaw und Geoffrey Evans entführt, vergewaltigt und ermordet. 47 Jahre später stellte sich bei einer Anhörung heraus: Shaw wurde nie formell für ihren Mord verurteilt.
Hurtige facts
Ein Sommer voller Hoffnung endet in Tragödie
Die 23-jährige Elizabeth Plunkett aus Ringsend, einem Stadtteil von Dublin, hatte sich kurz vor ihrem Tod verliebt und war gerade aus einem Frankreich-Urlaub zurückgekehrt. Es sollte ihr letzter Sommer werden.
Ende August 1976 wurde sie an der Brittas Bay im County Wicklow entführt, vergewaltigt und ermordet. Ihre Entführer waren zwei englische Männer auf der Flucht: John Shaw und Geoffrey Evans, die sich bereits in England der Strafverfolgung entzogen hatten.
Nachdem Elizabeths Leiche gefunden wurde, ermordeten die beiden Täter kurz darauf eine weitere 23-jährige Frau – Mary Duffy aus County Galway. Die Brutalität der Serienmorde erschütterte ganz Irland.
Irlands erste bekannte Serienmörder
John Shaw wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Geoffrey Evans erhielt ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe – allerdings für die Vergewaltigung und Freiheitsberaubung von Elizabeth Plunkett sowie für den Mord an Mary Duffy. Beide Männer gingen als Irlands erste bekannte Serienmörder in die Geschichte ein.
Doch damit endet die Geschichte nicht – im Gegenteil, sie wird noch düsterer.
Ein erschütternder Justizirrtum nach 47 Jahren
Im Jahr 2023 machte Elizabeths Familie während einer Anhörung zur möglichen vorzeitigen Haftentlassung eine niederschmetternde Entdeckung: John Shaw war niemals formell für Elizabeths Mord verurteilt worden – obwohl er die Tat gestanden hatte.


