Der Mord an Martha Moxley
27 Jahre bis zur Verurteilung von Michael Skakel

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Der Mord an Martha Moxley
Die 15-jährige Martha Moxley wurde am 30. Oktober 1975 in ihrer Heimatstadt Greenwich, Connecticut ermordet. Einen Tag später fand man sie tot im Garten ihres Elternhauses – erschlagen mit einem Golfschläger, der am Tatort zurückgelassen wurde. Der Cold Case entwickelte sich zu einem der bekanntesten Mordfälle der USA und sollte 27 Jahre bis zur Verurteilung dauern.
Martha war die Tochter des Millionärs Dorthy Moxley und stammte aus einer wohlhabenden Familie in dem exklusiven Wohnviertel von Greenwich. Am Abend ihres Todes besuchte sie eine Halloween-Party in der Nachbarschaft und wurde zuletzt gegen 22 Uhr gesehen, als sie mit Freunden aus der Umgebung zusammen war.
Die Spur wird kalt
Die Polizei geriet schnell in Verdacht gegen Mitglieder der Familie Skakel, die Nachbarn der Moxleys waren. Thomas Skakel, Sohn eines wohlhabenden Familienoberhaupts, wurde in der Nähe des Tatorts gesehen. Doch es fehlten Beweise für eine Anklage, und die Ermittlungen kamen zum Erliegen.
In den folgenden Jahren wurde der Fall intensiv von der Polizei untersucht. Martha war etwa 25 bis 30 Mal mit einem sogenannten "6-Eisen"-Golfschläger geschlagen worden, der zerbrochen in der Nähe gefunden wurde. Eine andere Theorie deutete auf ihren früheren Freund Tommy Cole hin, doch auch er wurde später als Verdächtiger ausgeschlossen.
Der Grund, warum der Fall nicht früher gelöst wurde, lag im Fehlen direkter physischer Beweise und der Tatsache, dass das Gebiet bei der Polizei bekannt war. Mehrere Personen hätten Zugang zum Tatort gehabt, und die Zeugenaussagen waren nach so vielen Jahren unsicher.


