
Bad Vegan: Netflix zeigt spektakulären Betrugsfall
Wie eine New Yorker Star-Restaurateurin um 1,6 Millionen Dollar betrogen wurde
Quick Facts
Millionenbetrug im veganen Restaurant
Am 16. März 2022 veröffentlichte Netflix die vierteilige Dokumentarserie 'Bad Vegan: Fame. Fraud. Fugitives.', die einen der außergewöhnlichsten Betrugsfälle der amerikanischen Gastronomiebranche aufarbeitet. Im Zentrum steht Sarma Melngailis, Inhaberin des angesagten veganen Restaurants Pure Food and Wine in New York City, die Opfer eines perfiden Betrug wurde.
Die erfolgreiche Restaurateurin lernte Anthony Strangis kennen, einen Mann, der unter verschiedenen falschen Identitäten auftrat – darunter Anthony Knight und Shane Fox. Was als Liebesbeziehung begann, entwickelte sich zu einem verheerenden Wirtschaftskriminalität-Fall, der Melngailis' gesamte Existenz zerstörte.
Über 1,6 Millionen Dollar unterschlagen
Nach ihrer Heirat transferierte Melngailis über 1,6 Millionen Dollar aus den Konten ihres Restaurants auf private Konten. Die Begründung, mit der Strangis seine spätere Ehefrau dazu brachte, klingt unfassbar: Er versprach ihr, das Geld würde an eine göttliche Macht gezahlt, die ihnen im Gegenzug Unsterblichkeit verleihen würde – nicht nur für sie beide, sondern auch für ihren Hund.
Doch damit nicht genug: Auch Melngailis' Mutter wurde Opfer des Trickbetrug und verlor rund 400.000 Dollar an Strangis. Als die Behörden den Fall aufdeckten, flüchtete das Paar, was eine medial breit verfolgte Fahndung auslöste.
Gaslighting und psychologische Manipulation
Melngailis selbst beschreibt sich als Opfer systematischer emotionaler Manipulation und Gaslighting. Strangis habe psychologische Kontrolltechniken eingesetzt, um sie über einen langen Zeitraum hinweg zu beeinflussen und zu immer weiteren Geldtransfers zu bewegen.


