
Mord in Monaco: Netflix-Doku über den Tod des Milliardärs Safra
Dokumentation beleuchtet mysteriösen Brand von 1999
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Am 17. Dezember 2025 können True-Crime-Fans in einen der mysteriösesten Kriminalfälle der 1990er Jahre eintauchen, wenn Netflix die Dokumentation 'Murder in Monaco' veröffentlicht.
Die von Hodges Usry inszenierte und von Sam Hobkinson geschriebene Dokumentation beschäftigt sich mit dem tragischen Brand vom 3. Dezember 1999, bei dem der libanesisch-brasilianische Bankier und Milliardär Edmond Safra in seiner Penthouse-Wohnung in Monaco ums Leben kam. Safra erlag einer Rauchvergiftung.
Bei dem Brand starb auch die Krankenschwester Vivian Torrente, wodurch der Fall zu einem Doppeltod wurde und eine weitere dramatische Dimension erhielt.
Brennpunkt der Ermittlungen
Der Fall wurde nicht weniger kompliziert, als der amerikanische Krankenpfleger Ted Maher der Brandstiftung beschuldigt wurde. Im Dezember 2002 wurde Maher wegen Brandstiftung mit Todesfolge verurteilt und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Rolle in der Tragödie wurde damit juristisch geklärt — allerdings nicht, ohne viele unbeantwortete Fragen zu hinterlassen.
Maher gelang im Januar 2003 die Flucht aus dem Gefängnis in Monaco, wurde jedoch wenige Stunden später in Frankreich gefasst. Nach seiner Festnahme erklärte Maher, dass er selbst das Feuer gelegt habe, behauptete jedoch gleichzeitig, die Opfer hätten überlebt, wenn die Polizei den Einsatz der Feuerwehr nicht verzögert hätte.
Verschwörungstheorien und ungeklärte Fragen
Diese Aussage steht im Zentrum der Untersuchung der Dokumentation. 'Murder in Monaco' erforscht verschiedene Verschwörungstheorien darüber, wer tatsächlich für Safras Tod verantwortlich war. Die 90-minütige Dokumentation nimmt sich Zeit, tiefer zu graben als nur bis zur Verurteilung Mahers.


